Sonntag, 29. Januar 2017

"Rat der Neun - Gezeichnet" - Rezension

Hallo ihr da draußen!
Meine Begeisterung für die "Divergent"- Buchreihe ("Die Bestimmung") von Veronica Roth hat vor einigen Jahren dafür gesorgt, dass ich Bookstagram und die Welt der Buchblogger entdeckt habe. Deshalb freue ich mich umso mehr heute ein neues Buch dieser Autorin zu rezensieren:

Allgemeines
  • Titel: Rat der Neun - Gezeichnet
  • Originaltitel: Carve the Mark
  • Autorin: Veronica Roth
  • Verlag: cbt (Random House)
  • Seiten: 608
  • Preis: 19,99€ [D]
  • Genre: Fantasy, Science Fiction
  • Sonstiges: Das Buch ist der erste Band einer Dilogie. Teil 2 soll 2018 erscheinen.

Inhalt

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …
Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.
Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Meine Meinung

Cover und Titel:
Das Cover finde ich wunderschön. Es passt sehr gut zu der Welt des Buches. Der deutsche Titel "Rat der Neun" passt allerdings bisher eher weniger, denn es gibt zwar einen Rat, der hat allerdings im ersten Band der Dilogie nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt.

Charaktere:
Das Buch wechselt immer wieder zwischen Akos' und Cyras Perspektive.

Cyra Noavek ist eine Kämpferin durch und durch. Obwohl sie in einer tyrannischen Familie aufgewachsen ist, stellt man im Laufe der Geschichte fest, dass sie uneigennützige Entscheidungen trifft, um die wenigen Menschen, die ihr am Herzen liegen, zu beschützen. Man kann sich gut in ihre inneren Konflikte und ihren Schmerz hineinfühlen, auch deshalb, weil ihre Kapitel in der ich-Perspektive geschrieben sind.

Akos Kereseths Kapitel sind interessanterweise in der er-Perspektive geschrieben. Man bekommt aber trotzdem viel von seinen Gedanken und Gefühlen mit. Er ist wegen seiner Lebensgabe der einzige, der Cyras Schmerzen, die sie aufgrund ihrer eigenen Gabe fühlt, lindern kann. Außerdem ist er ziemlich willensstark, denn er gibt seinen Bruder nie auf, egal wie schlecht seine Aussichten ihn zu retten auch sind.

Handlung:
"Ich habe mir nicht ausgesucht welches Blut in meinen Adern fließt. [...] Ebenso wenig, wie du dein Schicksal gewählt hast. Du und ich, wir sind zu dem geworden, wozu man uns gemacht hat." - Cyra
Die Welt des Buches (sowohl die Fantasyaspekte, als auch die Galaxie, die sich von unserem Sonnensystem unterscheidet) hat mir sehr gut gefallen. Hin und wieder lese ich ganz gerne mal Bücher, die zum Teil auch im Weltraum spielen. Allerdings muss man sich, wenn man zu diesem Buch greift, darüber im Klaren sein, dass man bei einer so komplexe Welt einiges an Zeit braucht, um sie wirklich zu verstehen. Das Buch hat zwar glücklicherweise auf den letzten Seiten einen Glossar, aber trotzdem sind die ersten hundert Seiten für mich eher anstrengend gewesen, weil ich mich erst bei all den komplizierten Namen und Bezeichnungen zurechtfinden musste. Allerdings war es das meiner Meinung nach wert, denn die Handlung nimmt fahrt auf und wird zum Ende hin immer spannender.
Das wichtigste an der Geschichte waren für mich jedoch die toll ausgestalteten Protagonisten. Ohne Cyra und Akos würde dieses Buch für mich nicht funktionieren.
Schön fand ich auch, dass das Buch die Geschlechterrollen ein wenig auf den Kopf gestellt hat, denn Cyra ist die deutlich bessere Kämpferin, während Akos der einfühlsamere von beiden ist.

Leider habe ich das Gefühl kurz auf einige Vorwürfe im englischsprachigen Raum zu sprechen kommen zu müssen, das Buch sei rassistisch. Um sich dazu eine Meinung bilden zu können, sollte man das Buch selbst lesen. Ich persönlich finde diese Vorwürfe überzogen, denn das Buch ist Science Fiction und demnach nicht mit der Realität zu vergleichen.

Schreibstil:
Veronica Roths Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war klar, aber trotzdem ausdrucksstark.

Fazit

Wenn ihr gerne Bücher lest, die in fernen Galaxien spielen und ein wenig Romantik dabei haben, dann kann ich "Rat den Neun - Gezeichnet" empfehlen.





(Quellen für Cover und Inhalt: Verlagswebsite Random House)
Ich habe dieses Buch zwar netterweise im Rahmen eines Gewinnspiels des Verlags auf Instagram gewonnen, meine Rezension wurde davon aber nicht beeinflusst. 😄


Kommentare:

  1. Hey 👋 !
    Toller Blog! Hier ist nickis_buecherwelt von instagram! Hab gleich einmal auf folgen gedrückt, vl siehst du ja bei mir vorbei und folgst mir auch!
    glg nicki
    http://nickis-buecherwelt.blogspot.de

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Sarah,
    bisher hat das neue Buch der Autorin noch nicht zu mir gefunden, doch nach deiner Rezi freue mich darauf. ;-)
    Ganz liebe Stöbergrüße, Hibi

    AntwortenLöschen